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Schützengilde sorgt mit Luftgewehr für einen Knaller
SCHIESSEN Kornwestheimer Mannschaft steigt voraussichtlich von der Kreisliga A in die Kreisoberliga auf - Daniel Pfeil mit Ligabestleistung
Kornwestheim. Die Luftgewehr-Spezialisten der Schützengilde Kornwestheim haben in der Kreisliga A für einen echten Knaller gesorgt. Mit dem tagesbesten Ergebnis von 1476 Ringen am letzten Wettkampftag haben sie sich Platz 2 und den Aufstieg in die Kreisoberliga gesichert.
Von Lutz Selle
Beim letzten der insgesamt sechs Wettkämpfe der Winterrunde mit dem Luftgewehr hat die Mannschaft der Schützengilde Kornwestheim noch einmal gezeigt, was sie kann. Mit 1476 Ringen stellte sie beim Gastspiel in Walheim einen neuen eigenen Saisonrekord auf. Nur der Tabellendritte SG Ludwigsburg I in der vierten Runde mit 1485 Ringen und Spitzenreiter SV Möglingen II mit 1483 Ringen in der dritten und 1477 Ringen in der vierten Runde waren unter den 19 Mannschaften der Kreisliga A über die Saison hinweg noch erfolgreicher gewesen als die Kornwestheimer.
Am letzten Wettkampftag war die Schützengilde jedoch eine Klasse für sich und ließ die SG Ludwigsburg I mit 1466 und Meister SV Möglingen II mit 1460 Ringen hinter sich. Dies lag in erster Linie am Kornwestheimer Daniel Pfeil, der bei 40 Schuss mit 387 von 400 maximal möglichen Ringen zum Abschluss einen neuen Liga-Saisonrekord aufstellte. "387 Ringe - das war im Vorjahr die Qualifikationsnorm zur Teilnahme an den deutschen Meisterschaften. Daran sieht man, wie hoch das Niveau in der Luftgewehr-Kreisliga ist", erklärt Daniel Pfeil. In der Liga-Einzelwertung reichte es dem Kornwestheimer nach allen sechs Runden mit einem Durchschnitt von 376,6 Ringen zum zweiten Platz hinter Nadja Beuttenmüller (Tamm), die als zweitbeste Schützin am letzten Wettkampftag mit 381 Ringen auf einen Durchschnitt von 378,5 Ringen kommt.
Mit zum Gesamterfolg der Kornwestheimer in der sechsten Wettkampfrunde beigetragen haben Tobias Kordon mit 375 Ringen sowie Hartmut Blank und Michael Pfeil mit jeweils 357 Ringen. Nicht mit in die Wertung gekommen ist der fünftbeste Kornwestheimer Schütze Harald Frase - trotz seiner besten Saisonleistung von 352 Ringen. Mit einem Durchschnitt von 367,8 Ringen ist Tobias Kordon in dieser Saison der fünftbeste Schütze der Kreisliga A gewesen. In der Einzelwertung der gesamten Saison kommen zudem Hartmut Blank auf Platz 12 (Durchschnitt 361,5 Ringe), Michael Pfeil auf Platz 26 (352,6) und Harald Frase auf Platz 53 bei einem Durchschnitt von 339,0 Ringen. Mit dem tagesbesten Mannschaftsergebnis haben sich die Kornwestheimer zwar mit insgesamt 8758 Ringen den zweiten Platz vor der SG Ludwigsburg (8738 Ringe) gesichert, der vor der letzten Runde bis auf zehn Zähler herangekommen war. An den Spitzenreiter SV Möglingen II (8791 Ringe) kam die Schützengilde aber nicht mehr heran, was voraussichtlich auch nicht so tragisch ist.
"Normalerweise steigt der Vizemeister mit auf", sagt Daniel Pfeil. Daher freuen sich die Kornwestheimer bereits auf die im September beginnende neue Saison in der Kreisoberliga, die mit einem anderen Reglement ausgetragen wird. Fünf Schützen treten jeweils im Duell gegen fünf Schützen des Gegners an. Wer besser trifft als sein Gegner, bringt seinem Team einen Punkt ein. Die Partien enden dann mit einem 5:0, 4:1 oder 3:2 für eine Mannschaft. "Ein Duell zwischen zwei Schützen kann am Ende über Sieg oder Niederlage der Mannschaft entscheiden."
Kornwestheimer Zeitung 11.03.2009
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